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Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe setzt auf Ingres Open Source Datenbank
Artikel vom 28.11.2008
Die in Hannover ansässige Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ist als Fachbehörde des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das geowissenschaftliche Kompetenzzentrum der Bundesregierung und Teil der wissenschaftlichen und technischen Infrastruktur des Staates. Neben der Überwachung des CTBT-Vertrags (Comprehensive Nuclear Test-Ban Treaty), der die Durchführung von Atomtests in jeder Umgebung verbietet, ist das zweite Hauptaufgabengebiet der BGR-Forschergruppe das Erdbeben-Monitoring. Für Hochverfügbarkeit, Stabilität und Skalierbarkeit im Datenbankbereich setzt das Institut auf die Open-Source-Lösung von Ingres.
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| BGR nutzt Ingres Open Source Datenbank zum Erdbeben-Monitoring. |  |
Mit dem Erdbeben Monitor System (ERMOS) informiert die BGR nahezu in Echtzeit über Erdbeben in Deutschland, Europa und weltweit, wobei die ERMOS Daten in Form von Karten über das Internet bereitgestellt werden.
Zusätzlich zu Daten von Erschütterungen, die bis ins Jahr 800 n. Chr. zurück reichen, verfügt die BGR über Metadaten von über zwei Millionen seismologischen Ereignissen - Datentendenz weiter steigend. Schneller Zugriff auf die Daten und deren durchgehende Verfügbarkeit sind zwei entscheidende Voraussetzungen für die erfolgreiche Arbeit des Instituts. Die BGR muss zudem durchgängig eine Verfügbarkeit der Daten von mindestens 98% verbindlich gewährleisten.
Vorteile des Ingres Open Source Business ModelBeginnend
mit der Ingres Enterprise Datenbank, setzt die BGR seit über 20 Jahren
auf Ingres. Das Institut konnte im Laufe dieses langen Zeitraums beim
Arbeiten mit der Ingres Datenbank durchgehend von Stabilität,
Anwenderfreundlichkeit sowie hoher Speicherkapazität profitieren. Vor
kurzem stellte die BGR auf das von Ingres entwickelte Open Source
Business Model um.
„Wir haben uns damals für eine Ingres Datenbank entschieden und nach
mehr als 20 Jahren, zahlreichen Migrationen und
Restrukturierungsmaßnahmen kann ich nur sagen: Die Ingres Datenbank hat
uns nie im Stich gelassen!", erklärt Markus Dohmann, Diplom-Geophysiker
der BGR. „Die Ingres Datenbank ist absolut robust und leistet einen
entscheidenden Beitrag dazu, dass wir immer über den geforderten 98%
der Datenverfügbarkeit liegen!"
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| Das Ingres Open Source Business-Modell überzeugt im Arbeitsalltag. |  |
„Es gab auch in unserer Arbeitsgruppe zwischendurch Überlegungen, auf eine andere Datenbank zu wechseln", meint Dohmann. „Aber dafür sprachen dann weder funktionale Vorteile noch hat sich der Business Case gerechnet: Zu den hohen Lizenzgebühren wäre dann auch noch ein vielfach größerer Personalaufwand für die Datenbankadministration hinzugekommen."
Flexibel und lizenzierungsunabhängigIm Sommer 2007 hat
die BGR den Schritt mit Ingres in die Open Source Welt getan und freut
sich über die zusätzlichen Vorteile, die diese Umstellung mit sich
gebracht hat. „Als wir 2006 vom Ingres Open Source Business-Modell
erfuhren, war unser erster Gedanke, Hauptsache wir können die Ingres
Datenbank behalten", sagt Dohmann. „Wir profitieren jetzt richtig von
der Flexibilität einer offenen Version." Er freut sich besonders
darüber, dass ein Zugriff auf die Datenbank von verschiedenen PCs aus
möglich ist.
Mit der Open Source Datenbank von Ingres bestehen für die BGR keine
durch Lizenzgebühren eingeschränkte Aktivitäten. So können Anfragen und
Anwendungen z. B. gleichzeitig von verschiedenen Rechnern aus gestartet
werden und der Zugriff auf die Datenbank ist von mehreren PCs aus
möglich. Diese Flexibilität ermöglicht der BGR, Recherchen und
Auswertungen um ein Vielfaches zu beschleunigen. Inzwischen verfolgt
das Institut ein OS Gesamtkonzept: Die Programme laufen auf
Linux-Betriebssystemen und zusätzlich zur OS Datenbank Ingres 2006
nutzt das Team auch die von der Universität Hawaii entwickelten und
unter der GNU General Public License zur Verfügung gestellten General
Mapping Tools (GMT) zur Kartenerstellung.
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| Daten der BGR waren auch während der Migration auf Open Source Datenbank Ingres 2006 sicher. |  |
Der Migration auf die Open Source Datenbank Ingres 2006 stellte das Institut natürlich schon vor einige Herausforderungen, aber die Erfahrung als Ganzes war sehr positiv. „Durch Ingres haben wir nicht ein einziges Bit unserer Daten verloren", erklärt Dohmann. „Wir haben die Migration auf Ingres 2006 jedoch zum Anlass genommen, auch die Struktur der Datenbank neu zu definieren. Das hat natürlich viele Applikationsanpassungen nach sich gezogen - so mussten über Nacht beispielsweise ca. 100 Programme angepasst werden. Alles verlief jedoch reibungslos."
Support und Ingres Community„Der umfassende Support durch Ingres selbst und das schnelle Feedback, das wir in der Community auf unsere Fragen zu speziellen Themen bekommen, ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, der für die Arbeit mit Ingres spricht. Da in unserer Branche gerade die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Daten ein entscheidendes Kriterium sind, werden wir wohl auch die nächsten 20 Jahre mit Ingres arbeiten", so das Fazit von Dohmann.
www.ingres.com
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