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Ingres Corporation: Schwäbisch Hall und Ingres setzen auf Open-Source-Synergien

Das Rathaus von Schwäbisch Hall richtet sich auf die Zukunft aus
Die Stadt Schwäbisch Hall gilt vielen Kommunen als Vorbild und Leuchtturmprojekt beim Thema Open Source. Bereits seit zehn Jahren migriert die Verwaltung der baden-württembergischen Stadt Schritt für Schritt zu quelloffener Software. Einen weiteren Meilenstein auf diesem Weg markiert die neu geknüpfte Partnerschaft mit der Ingres Corporation. Der Datenbank-Spezialist stellt der öffentlichen Verwaltung das Wissen und die Arbeitskraft seines European Technology Centers (ETC) zur Verfügung. 

Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist, ausgesuchte Fachanwendungen von einer derzeit kommerziellen Softwareumgebung auf Open Source und die Datenbank Ingres 2006 umzustellen. Dabei sollen durch den Einsatz der hochverfügbaren offenen Datenbank immer mehr unternehmenskritische Anwendungen mit dem Open-Source-Modell erschlossen werden.

Vereinfachter Zugriff auf aktuelle Informationen -  Bürger und Mitarbeiter profitieren

Der Vorstand der Ingres Germany: Jörg Harnisch, Reinhard Schuhmann und Dirk Paasche (v.l.n.r.)
Im Fokus der Zusammenarbeit von Schwäbisch Hall und Ingres steht das Ratsinformationssystem. Als Weiterentwicklung des bisherigen Systems soll es die Stadt und ihre Bürger näher zusammenbringen: Protokolle, Tagesordnungen und Ergebnisse werden direkt in das System übernommen. Die Bürger können sich im Internet aktuell über die Vorgänge und Beschlüsse im Stadtrat informieren.

Zudem stellt das System den Mitarbeitern der Stadt nicht-öffentliche Informationen von Sitzungen und Gremien zur Verfügung. Der Effekt: der Arbeitsaufwand wird verringert, da Medienbrüche zukünftig ausgeschlossen sind. Der Erfolg: aktuell erzielt das Ratsinformationssystem monatlich um die 8000 Zugriffe, allein im Juli wurde ein Datenvolumen von rund 176 Megabyte heruntergeladen.

"Die Stadt Schwäbisch Hall ist für uns ein wichtiger Partner im öffentlichen Sektor", so Reinhard Schuhmann, Director Business Development beim European Technology Center. Ingres beweist mit der Weiterentwicklung des Ratsinformationssystems, dass Open-Source-Lösungen wirtschaftliche Vorteile bringen, ohne dass Verfügbarkeit und Sicherheit darunter leiden. Auch auf der städtischen Seite ist man mit der Kooperation zufrieden, da der Einsatz von Open Source ganz der Forderung nach einer unabhängigen und neutralen öffentlichen Verwaltung entspräche. Ingres sei dafür der richtige Partner, da das ETC „sowohl Consulting-Kompetenz als auch das technische Know-how" anbietet, erklärt Horst Bräuner, EDV-Koordinator bei der Stadt Schwäbisch Hall.

Einbindung von Kommunen und Universitäten geplant

Firmensitz der Ingres Corporation in Redwood City, Kalifornien
Gemeinsam werden die Partner das Networking mit weiteren Kommunen und der Open-Source-Community weiter vorantreiben. Mit der Nutzung gemeinsamer Ressourcen und Entwicklungen sollen die Vorteile von Open-Source-Software wie hohe Qualität zu geringen Kosten, höhere Reife durch Unabhängigkeit von Marktzwängen und Herstellern sowie Unterstützung von offenen Standards weiter ausgebaut werden. Bei der Umsetzung dieser Vorhaben wird das ETC auf die weitere Mitarbeit mit der TU Ilmenau setzen. Eingebunden wird auch das c-fis (Centrum für innovative Softwaresysteme GmbH) der FH Coburg, mit dem der Datenbank-Spezialist eine strategische Partnerschaft unterhält.

Ingres ist seit Mai 2007 Partner der Initiative Linux Kommunale. Die Kooperation mit Schwäbisch Hall ist für das Unternehmen ein weiterer Schritt in den Sektor der öffentlichen Verwaltung, der zunehmend die Vorteile von Open Source als wirtschaftliche und kostengünstige Alternative zu kommerzieller Software erkennt.


www.ingres.com/etc
www.schwaebischhall.de



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