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Googles Webbrowser Chrome sorgt für Diskussion

Artikel vom 16.09.2008

Neben Firefox und Internet Explorer mischt nun Chrome von Google den Browser-Markt auf. Der LIVE Linux-Verband e.V. ist der Frage nachgegangen, wie dies in der Open-Source-Community ankommt.

Für den LIVE-Vereinsvorsitzenden Elmar Geese stellt der neue quelloffene Browser ein Lehrstück in Sachen Wirtschaftlichkeit von Open-Source-Projekten dar. Denn wer seine Produkte auf quelloffener Basis gestaltet, hat ohne Lizenzkosten Zugriff auf einen riesigen Quellcode-Pool und erschafft ein Produkt, dessen Entwicklung von Grund auf vermutlich Millionen gekostet hätte. Hier zeigen sich die Vorteile gegenüber proprietären Entwicklungsmodellen. Geese begrüßt auch die verstärkte Diskussion um den Datenschutz, die kurze Zeit nach der Chrome-Veröffentlichung begann. Es herrsche Misstrauen, kommentiert Rafael Laguna, Geschäftsführer von Open-XChange, das momentane Geschehen.

Die Marktanteile von Microsofts Internet Explorer werden mit hoher Wahrscheinlichkeit unter der Veröffentlichung des neuen Webbrowser leiden. Doch auch freie Browser wie Firefox könnten als "Kollateralschaden" zwischen die Fronten geraten, wie der freie Journalist Ludger Schmitz meint. Denn Konkurrenz belebt das Geschäft, d.h. sollte eine Linux-Distribution mit Chrome liebäugeln, würde das für einige Aufruhr sorgen.

Quelle: LIVE Linux-Verband e.V.


www.linux-verband.de



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