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openSUSE 11.1 steht zum Download bereit

Artikel vom 09.01.2009

Seit Ende Dezember 2008 steht die freie Linux-Distribution openSUSE in der Version 11.1 zum Download zur Verfügung. Sie wartet mit mehr als 230 neuen Funktionen, Verbesserungen im Systemadministrations- und Installationswerkzeug YaST, Aktualisierungen der Arbeitsflächen GNOME, KDE und der freien Office-Suite OpenOffice.org sowie einer neue Lizenz auf. Große Neuerung ist die strikte Trennung zwischen offener und proprietärer Software. openSUSE 11.1 ist außerdem die erste Veröffentlichung, die komplett im openSUSE Build Service entstanden ist.

Hinter openSUSE 11.1 steht eine weltweite Entwicklergemeinde.
Unter der Haube verbergen sich einige Änderungen: So ist der Linux-Kernel 2.6.27.8-rc1, die GNU C-Bibliothek Glibc 2.9, Perl 2.6, Mono 2.0 und viele weitere aktualisierte Werkzeuge enthalten. Die neu geschriebenen YaST-Module zu Drucker und Sicherheit ermöglichen es nun, die Gesamtsicherheit des Systems zu prüfen. Wer seine Festplatte neu konfigurieren möchte, nutzt ab sofort einen verbesserten Partionierer.

Neue Lizenz und Konzentration auf offene Software

Um Linux noch einfacher verbreiten zu können, haben die openSUSE-Entwickler entschieden, durchgängig nur noch quelloffene Software auf die Installations-DVD zu packen. Beispiele hierfür sind der Wechsel von proprietären Agfa-Fonts zur Open-Source-Alternative Liberation Fonts sowie der Einsatz von OpenJDK anstelle von Sun Java. Proprietäre Anwendungen wie der Flash-Player können über eine zusätzliche CD und online nachgerüstet werden. Für mehr Freiheit sorgt auch eine neue Lizenz, denn die EULA (End User License Agreement ) gehört der Vergangenheit an. Künftig entfällt die Zustimmung des Endnutzer-Lizenzvertrags; der Anwender erhält ab openSUSE 11.1 lediglich einen Hinweis auf die Rechte, die ihm durch die verwendeten Open-Source-Lizenzen zustehen. openSUSE 11.1 steht unter der GNU General Public License Version 2 (GPL v2).


Die Arbeitsoberfläche KDE 4.1 verfügt über den verbesserten Dateiverwalter Dolphin.
Viele Programme und benutzerfreundlich

openSUSE bringt in seiner neuen Version eine Fülle von Verbesserungen und Aktualisierungen mit sich: Als Arbeitsoberfläche stehen nun GNOME 2.24.1 und KDE 4.1.3 zur Wahl. Die openSUSE-Entwickler machen KDE-Anhängern sowohl mit der aktuellen Version als auch 3.5.10 glücklich. In KDE 4.1.3 ist die Persönliche Informationsverwaltung KDE-PIM, neue Spiele, KsystemLog und Verbesserungen am Dateiverwalter Dolphin enthalten. Dazu nutzt die Arbeitsoberfläche nun von Haus aus PackageKit als Backend zur Paketverwaltung.


OpenOffice 3: Die Textbearbeitung ermöglicht das Bearbeiten mehrerer Seiten.
GNOME kann in seiner aktuellen Version mehrere Karteikartenreiter und eine neue kompakte Ansicht im Standarddateiverwalter Nautilus, Verbesserungen für Google Mail-Nutzer im E-Mail- und Groupwareprogramm Evolution sowie eine neue Version der VoIP-Telefonie/Videokonferenz-Software Ekiga aufweisen. Auch ist die aktuelle Version 1.4 des Audioplayers Banshee enthalten.

openSUSE-Nutzer können sich darüber hinaus über OpenOffice.org 3.0, Firefox 3.0.4, Pidgin 2.5.1, GIMP 2.6.2, F-Spot 0.5.0.3, Audacity 1.3.5 und viele weitere Software-Anwendungen für Büro und Freizeit freuen.

Je nach Geschmack bestellen oder runterladen


Wer Wert auf Support legt, entscheidet sich für die unterstützte Version von openSUSE 11.1. Mit dem Komplettpaket für etwa 60 Euro erhält man eine Endnutzerdokumentation, Installationsmedien für x86- und x86_64-Systeme sowie 90 Tage lang Installationshilfe von Novell per Telefon und E-Mail.

openSUSE 11.1 kann wie gewohnt auch kostenlos heruntergeladen werden und ist dabei als Live-CD und DVD mit weiteren Inhalten verfügbar.



de.opensuse.org
www.novell.com



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