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Anwender von Open Source mit Qualität zufrieden

Artikel vom 05.02.2009

Mit einer Umfrage haben der heise-Verlag und das Ulmer Softwareunternehmen Wilken im Herbst des letzten Jahres die Zufriedenheit von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen bezüglich des Einsatzes von freier Software untersucht. Die Ergebnisse wurden auf dem Kongress "Open Source Meets Business" in Nürnberg vorgestellt.

heise-open-Chefredakteur Oliver Diedrich präsentierte teils überraschende Erkenntnisse: So hängten die Server-Betriebssysteme Ubuntu mit 32 Prozent und Debian mit 47 Prozent die kommerziell vertriebenen Distributionen wie SLES von Novell (27 Prozent), openSUSE (23 Prozent) und RHEL von Red Hat (15 Prozent) ab. Auch die mit über 90 Prozent angebene hohe Akzeptanz von quelloffener Software bei kleinen Unternehmen (bis zu 50 Mitarbeiter) überraschte. Zwar seien die Ergebnisse laut Diedrich nicht repräsentativ für die gesamte Wirtschaft, doch könne man sie durchaus als Gradmesser nutzen.

Eingesetzt wird offene Software bei rund 80 Prozent der Teilnehmer nach wie vor überwiegend in der IT-Infrastruktur (Web, Datenbank, Mailserver). Allerdings nimmt auch der Anteil an freier Unternehmenssoftware zu: Über die Hälfte der befragten Unternehmen nutzt mindestens einen Linux-Desktop.

Mit Open-Source-Software erzielen die Anwender ein hohes Maß an Zufriedenheit und Qualität: Rund 90 Prozent der Teilnehmer hatten nur Positives zu berichten. Über die Hälfte der Befragten, die proprietäre Lösungen einsetzen, äußerte sich gegenteilig. Als Gründe für den Einsatz von freier Software nannten die Unternehmen offene Standards (72 Prozent), Herstellerunabhängigkeit (71 Prozent) und Leistungsfähigkeit (67 Prozent).

Die genauen Ergebnisse der Umfrage sind auf heise.de/open nachzulesen. Geplant ist, die Studie künftig vorzusetzen, um den Markt im Auge zu behalten.

Quelle: heise open




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