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integranova unterstützt als Partner der Linux Kommunale die Migration auf Freie Software

Artikel vom 09.02.2009

Der Softwarehersteller integranova ist im Partnernetzwerk der Linux Kommunale aktiv und gibt öffentlichen Verwaltungen, die eine Migration auf Open-Source-Software angehen, mit „OLIVANOVA - Die Programmiermaschine" ein nützliches Tool zur Hand. Mit der Technologie können zeit- und kosteneffizient komplette Softwareanwendungen auf Modellbasis erzeugt werden. Die Aussicht, Zeit und Kosten zu sparen, macht den Einsatz von Open-Source-Software für den öffentlichen Sektor immer attraktiver. In der freien Wirtschaft haben laut einer Studie der Gartner Group bereits 85 Prozent der Unternehmen Open Source Software im Einsatz.

„OLIVANOVA – Die Programmiermaschine“ ist das erste Software-System, das komplette Anwendungen aus Modellen generiert.
„Quelloffene Software erhält 2009 ein noch größeres Gewicht in der öffentlichen Verwaltung - gerade in Anbetracht der angespannten Wirtschaftslage und schrumpfender IT-Budgets", kündigt Nadia Zaboura an. Sie ist Projektmanagerin für die Linux Kommunale - der Initiative für mehr Open Source im Public Sector - und arbeitet bei der MFG Baden-Württemberg, Innovationsagentur des Landes für IT und Medien. Seit 2005 ist die MFG für das Themen- und Partnermanagement der Linux Kommunale zuständig.

Unabhängig und flexibel Kosten sparen

Es gibt laut Nadia Zaboura drei Gründe, weshalb sich Staat, Industrie und Mittelstand zunehmend für Open Source entscheiden. Sie verzichten zunehmend auf proprietäre Betriebssysteme und Computerprogramme, weil sie die Abhängigkeit von der Releasepolitik der großen Softwarehersteller beenden wollen. Erscheint eine neue Softwareversion, ist der Kunde in der Regel faktisch gezwungen, sich diese auf den Rechner zu spielen. Durch den Verzicht auf diese Abhängigkeit erzielen Institutionen gleichzeitig deutliche Kosteneinsparungen. Schließlich stärken die IT-Auftraggeber durch Migrationsprojekte von proprietärer Software auf Open Source Software die regionale Wirtschaft und leisten damit - speziell in Krisenzeiten - einen wichtigen Beitrag zur Standortförderung.

Nadia Zaboura, Projektleiterin der Initiative Linux Kommunale. (Bild: Lars Weber)
Schnelle Migration mit der Programmiermaschine

Ein bekanntes Linux-Leuchtturmprojekt in der öffentlichen Verwaltung ist „LiMux" der Stadt München, die mit ihrer Entscheidung weg von Windows und hin zu Linux weltweites Aufsehen erregt. Momentan werden 14.000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung auf quelloffene Software umgestellt. Die Migration ist nach Angaben der Münchner Linux-Verantwortlichen bereits zu 60 Prozent fortgeschritten.

Die Open Source Bewegung kommt auch der Programmiermaschine zugute. integranova wird gerne auf den Plan gerufen, um einen Softwarebestand zu erneuern oder komplett auf eine neue Plattform umzusteigen. Mit Hilfe der Programmiermaschine werden modellierte Geschäftsabläufe kostensparend und schnell in neue Umgebungen migriert. Erfolgsbeispiele dieser Arbeit stellt die Linux Kommunale auf ihrem Themenportal www.linux-kommunale.de vor.

Einsatz von Open-Source-Software nimmt zu. (Bild: Photocase.com/franzernst)
Quelloffene Software nimmt deutlich an Fahrt auf

Laut dem US-Marktforschungsinstitut Gartner Group ist ein stetiger Trend zu quelloffener Software zu verzeichnen, der nicht nur die öffentliche Verwaltung und Großunternehmen, sondern auch den Mittelstand erfasst. So setzen 85 Prozent der Unternehmen bereits quelloffene Software ein. „Sowohl Unternehmen als auch die öffentliche Verwaltung sind gut beraten, sich genau jetzt intensiv mit Open Source zu beschäftigen. Vor der Chance nachhaltiger Konsolidierung durch Kosteneinsparungen bei gleichzeitig hoher Qualität der Software kann niemand mehr die Augen verschließen", so Nadia Zaboura von der MFG Baden-Württemberg. Ein Unternehmen könne es sich heute gar nicht mehr leisten, auf Open Source Software zu verzichten. Und so prognostiziert auch Gartner, dass die verbliebenen 15 Prozent der Unternehmen den Open Source Einsatz innerhalb der nächsten 24 Monate ins Auge fassen. Demnach sollen Forschungsgelder verstärkt dafür eingesetzt werden, um bei den aktuellen Trends mitzuhalten.


www.integranova.de



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